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Doku » Changelog/2.0


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Was ist neu in WordPress 2.0

Siehe auch



[bearbeiten] Abstrakterer Datenlayer

Der zentrale WordPress-Code wurde überarbeitet, um direkte Datenbankzugriffe beim Schreiben von Beiträgen, Kommentaren und anderen Daten zu abstrahieren. Dies ermöglicht Verbesserungen beim Datenbankzugriff (die evtl. später einmal auch die Verwendung anderer Datenbanksysteme ermöglichen) und bei der Plugin-Entwicklung, wie etwa…

[bearbeiten] Import-System

Mit dem neuen Import-System können Beiträge aus anderen Blogsystemen importiert werden. Die Importfunktion lässt sich aus dem Adminstrationsbereich aufrufen.

[bearbeiten] Neuer Administrationsbereich

Der Administrationsbereich wurde neue gestylt und kommt jetzt im typischen WordPress blau daher. Auf der Schreibkonsole können einzelne Element verschoben, neu angeordnet und auf- oder zugeklappt werden.

[bearbeiten] Der WYSIWYG-Editor

WordPress verfügt über einen neuen Beitrags-Editor, bei dem man schon beim Schreiben sehen kann, wie der Text aussehen wird, ohne dass man Tags entziffern muss. Außerdem kann man den Eingabebereich im laufenden Betrieb vergrößern, indem man ihn einfach größer zieht, was ziemlich cool ist. Weil aber nicht jeder, der ihn ausprobiert hat, den neuen WYSIWYG-Editor mochte, gibt es für jeden Benutzer individuell die Möglichkeit, ihn abzuschalten.

[bearbeiten] Hochladen von Bildern/Dateien

Direkt unter der Schreibkonsole befindet sich der neue Uploadbereich. Um ein Bild oder eine Datei hochzuladen, muss deshalb nicht mehr der Bereich "Schreiben" verlassen werden. Neben der Uploadfunktion kann man auch in bereits hoch geladenen Bilder stöbern. Bilder können bei geeigneten Browsern via "Drag-and-Drop" in den Beitrag eingefügt werden.

[bearbeiten] Verbesserte Beitragsvorschau

Beiträge können während der Erstellung im Design des Blogs betrachtet werden. In der Vorschau werden die Beiträge exakt so angezeigt wie sie nach der Veröffentlichung aussehen.

[bearbeiten] Benutzer-Metadaten

Um benutzerbezogene Optionen zu ermöglichen, haben die Benutzerdaten nun eine viel flexiblere Struktur. Wer WordPress als ein Contentmanaging-System (CMS) benutzt, kann jetzt Code verwenden, mit dem sich jedem Benutzerprofil individuelle Daten jeglicher Art zuweisen lassen.

[bearbeiten] Rollen und Befugnisse

Das Sicherheitskonzept auf Grundlage von Benutzerlevels ist durch ein Konzept unterschiedlicher Rollen ersetzt worden. Bei WordPress 2.0 gibt kein hierarchisches Benutzerkonzept mehr. Den Benutzern werden nun bestimmte Rollen zugewiesen: Administrator, Editor (Herausgeber), Author (Autor), Contributor (Mitarbeiter) und Subscriber (Registrierter Leser). Diese Rollen haben Befugnisse, mit denen bestimmte Aktionen erlaubt werden:

  • Der Administrator hat grundsätzlich alle Rechte in WordPress 2.0.
  • Ein Editor kann alle Beiträge im Weblog bearbeiten, auch die anderer Benutzer mit der Editor-Rolle. Darüber hinaus darf er auch Kategorien, Linklisten, Kommentare und statische Seiten verwalten.
  • Der Author kann Beiträge schreiben und veröffentlichen, aber nicht die Beiträge anderer bearbeiten.
  • Benutzer mit dem Recht Contributor dürfen Beiträge schreiben, diese aber nicht veröffentlichen. Sie schreiben einen Entwurf, dessen Freigabe durch einen Autor, Editor oder Administrator erfolgen muss.
  • Subscriber haben nur sehr begrenzte Rechte. Sie können den Tellerrand sehen und ihr Profil bearbeiten.

Dieses Rechtesystem macht die Kernpunkte der Arbeit einfach verständlich: Nur ein Administrator oder ein Editor können Beiträge anderer bearbeiten. Nur der Administrator, Editor oder Author können Beiträge veröffentlichen. Plugin-Autoren können statt dessen genau bestimmte Befugnisse schaffen, um eine maßgeschneiderte Rechtevergabe umzusetzen. Dazu stehen 20 vordefinierte Befugnisse zur Verfügung, die im Quelltext als einfache Schlüsselwörter zur Verfügung stehen und den Benutzern zugewiesen werden können. Details hierzu finden sich in der englischen Dokumentation oder auf den Seiten, auf die weiter oben verwiesen wird.

[bearbeiten] Vorschau der Themes

In WordPress 1.5 lassen sich Themes einfach umschalten, in 2.0 sieht man auch vorher schon, wie sie aussehen. Wenn einem Theme ein Bildschirmfoto beigefügt wurde, sieht man es in der Theme-Auswahl des Adminbereichs.

[bearbeiten] Kategorien hinzufügen mittels AJAX

Es wird eine Menge AJAX in WordPress 2.0 eingesetzt, und diese ist wohl die am häufigsten gewünschte Anwendung: Mit dieser Funktion können neue Kategorien direkt auf der Seite zum Beiträge Verfassen angelegt werden.

[bearbeiten] AJAX bei der Listenverwaltung

Es gibt ein paar Stellen im Admin-Bereich, an denen Dinge aufgelistet werden, die man löschen kann, etwa Kategorien, Beiträge oder Kommentare. Statt dass die Seite dann neu geladen werden muss, wird jetzt der betreffende Eintrag in der Liste rot und verblasst anschließend.

[bearbeiten] Javascript/Grafiken verschoben

Version 2.0 verwendet viel mehr JavaScript als die Vorgängerversionen. Einige Hilfsprogramme wie FAT (Fade Anything Technique) und SACK (Simple Ajax Code Kit) können von anderen Hilfsprogrammen und Plugins genutzt werden, deshalb sind sie an eine Stelle außerhalb des Admin-Verzeichnisses (das problematische Zugriffsrechte haben kann) verlegt, wo Entwickler wissen, dass sie stets dort zu finden sind.

[bearbeiten] Admin-Seiten für Themes

Die Typen, die an K2 arbeiteten, mussten einige Hacks anstellen, um eine Konfigurationsseite für ihr Theme in den Admin-Bereich von WordPress zu bekommen. Diese Möglichkeit ist jetzt ganz einfach verfügbar, indem man dem Theme eine functions.php-Datei beifügt. Das kann man bereits in Aktion sehen bei dem neuen Überschriften-Generator des Standard-Themes.

[bearbeiten] Ping-Verzögerung beseitigt

Statt Trackback- und Pingback-Pings jeweils zu senden, wenn der Beitrag gespeichert wird (das verursacht die spürbare Verzögerung beim Posten in WP 1.5), werden die Pings jetzt auf eine andere Weise ausgeführt, sodass die Admin-Oberfläche schneller reagieren kann.

[bearbeiten] Gecachete Datenbankabfragen

Es gibt eine bestimmte Art von Abfragen, die WordPress wiederholt an die Datenbank stellt. Damit es schneller geht, werden die Ergebnisse dieser Abfragen auf der Festplatte zwischengespeichert. Dieses Cachen ist nachwievor kompatibel zu anderen Caching-Plugins wie WP-Cache und kann genug Beschleunigung für größere Sites geben, ohne dass alles umfangreich optimiert werden muss.

[bearbeiten] Versionsverwaltung der Datenbank

Wenn Änderungen am Datenbank-Schema vorgenommen werden, wird man im Admin-Bereich nun aufgefordert, die Upgrade-Routine zu starten. Das ist praktisch, denn es hält die Datenbank aktuell für den Code, der auf sie zugreift.

[bearbeiten] Neue eingebaute Plugins

WordPress 2.0 hat jetzt sowohl das Akismet-Plugin gegen Kommentarspam als auch das WP-DB-Backup-Plugin für automatische oder manuelle Datenbanksicherungen schon mit an Bord.